EROTIKBRANCHE: WAS DER 2. CORONA-LOCKDOWN FÜR DIE PROSTITUTION BEDEUTET

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Auch in München sind Bordelle wegen der Corona-Krise weiterhin geschlossen, doch das Geschäft geht andernorts weiter - zu Lasten der Frauen. Aus Sicht von Jürgen G. Schon an der Eingangstür des Caesar's World in Trudering empfangen den Gast mehrere Hinweisschilder: Abstand halten, Maskenpflicht, Anweisungen Folge leisten! Gleich hinter der Tür stehen ein Desinfektionsspender und ein Fiebermessgerät. Man blickt einmal kurz in die Kamera, binnen zwei Sekunden zeigt der Apparat die Körpertemperatur an. Darüber, auf dem mächtigen Spiegel mit Goldrahmen, schwingen 50 durchnummerierte Einmal-Masken im Wind. So haben wir immer unter Kontrolle, wie viele im Haus sind - maximal 50 Leute, sagt Jürgen G.

Warten auf die Schnelltests

Das Geschäft mit dem Sex gehört wenig den letzten Bereichen, die in der Corona-Pandemie verboten waren. Mit existenziellen Folgen für Prostituierte und Bordelle. In einigen Bundesländern ist Sexarbeit bald wieder erlaubt - unter Auflagen. Bordelle dürfen all the rage einigen Teilen Norddeutschlands wieder öffnen.

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Keiner kann die Einhaltung der Regeln kontrollieren

Nach dem ersten Mal, als ich Sex mit einem Freier hatte, schaute ich lange in den Spiegel. Ich dachte: Etwas müsste jetzt doch anders sein. Mein Gesichtsausdruck vielleicht oder etwas all the rage meinem Blick. Aber alles war wie immer. Mein erster Kunde war wahrscheinlich unauffällig gewesen.

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Von Jennifer Buchholz. Sexarbeit: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist auch in der Sexbranche künftig Pflicht, laut eines vorgelegten Hygienekonzepts. Mindestabstand von 1,5 Meter, kein Körperkontakt und Mund-Nasen-Schutz tragen: Das sind nur einige der aktuellen Corona-Verhaltensregeln. Sex mit Fremden? Oder doch? Zwar können vielerlei Unternehmen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln inzwischen nach und nach auftretend öffnen. Damit Escort-Service, Prostitution und sonstige sexuelle Dienstleistungen auch in Zeiten von Corona funktionieren können, soll nun das Hygienekonzept des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen BesD zeigen. Wer gerne seine erotischen Fantasien mit mehreren Sexarbeiterinnen ausgelebt hat, muss auf die Umsetzung cleric verzichten.

Freiwillige Prostitution ist ein Job

Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter dürfen wieder arbeiten. Allgemeinheit Gründerin eines Escort-Service will, dass ihre Branche genauso behandelt wird wie sonstige mit viel Körperkontakt. Dieter Kassel: All the rage einigen Bundesländern wurden die Auflagen schon entsprechend gelockert, und ab heute ist auch in Hamburg, in Schleswig-Holstein und in weiteren Ländern Prostitution wieder möglich, wenn dabei strenge und sehr konkrete Hygienevorschriften eingehalten werden. Sie ist Sexarbeiterin und Gründerin des Escort-Services Hetaera all the rage Berlin. Aber diese Vorschriften sehen ja auch vor, dass Sexarbeiter und Allgemeinheit Kunden eine Maske tragen müssen beim Geschlechtsverkehr, dass bestimmte Stellungen, bei denen sich die Gesichter zu nahe kommen, verboten sind. Halten Sie das wirklich für im Alltag umsetzbar?

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